Insync – Alternative zur Dropbox

Mit Insync gibt es eine Alternative zur Dropbox.
Insync bietet quasi die gleichen Funktionen wie Dropbox, ist nur wesentlich günstiger, da die Daten auf den Google-Servern (Google Docs) gespeichert werden.
Die Nutzung von Insync selbst ist kostenlos.

Dropbox verlangt für 50 GB pro Jahr 99 US-$.
Hier im Vergleich die Kosten, welche Google verlangt:

Da lässt sich also kräftig Geld sparen.

Die Einrichtung ist kinderleicht.
Insync runterladen und anschließend mit dem eigenen Google-Konto verbinden.
Es können auch mehrere Google-Accounts verwendet werden.

Auf dem lokalen Rechner wird ein Insync-Ordner angelegt.
Darin sind dann die verbundenen Google-Konten ebenfalls als Ordner abgelegt.
Alle Google-Docs werden ala Dropbox lokal auf dem Rechner gespeichert.

Möchte man nun eigene Dateien in der Cloud in Google Docs speichern, müssen diese nur in den lokalen Ordner des gewünschten Google-Kontos kopiert oder verschoben werden.

Der Sync erfolgt sofort automatisch im Hintergrund, genau wie bei der Dropbox.
Auch das Sharen ist möglich.

Damit Insync mit dem Google-Account arbeiten kann, muss der Nutzer der Insync-Applikation den Zugriff (OAuth) auf das Google-Konto erlauben.
Insync selbst speichert nur Meta-Daten.
Die eigentlichen Dateien werden nur auf den Google-Servern gespeichert.
Somit ist klar, wo die Dateien liegen.

Die Nutzung der auf Google-Docs abgelegten Dateien sollte auch mit Smartphones kein Problem darstellen, da es genügend Apps gibt, welche direkt mit Google-Docs zusammen arbeiten.
So kann sich der Nutzer die gewünschte und an seine Bedürfnisse am besten angepasste App selbst runterladen und nutzen.

Im Prinzip ist Insync genauso zu nutzen, wie Dropbox.
Ob das nun ein Ersatz für die Verwendung zur Dropbox sein kann, muss der Anwender selbst entscheiden.
Ausprobieren kostet nix, denn 1 GB kostenloser Speicherplatz steht ja jedem Google-Nutzer zur Verfügung.

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17 Antworten zu Insync – Alternative zur Dropbox

  1. Thomas schreibt:

    Nette Übersicht ;). Ich nutze es auch seit ein paar Tagen im Testbetrieb und konnte keine Ungereimtheiten feststellen. Es läuft einfach – und die Server von Google sind schnell. Da ich eh schon das 20 GB Paket bei Google gebucht habe für Mails & Picasa, habe ich auch direkt nen größeren Einstiegsspeicher.

  2. Nina von SafeSync schreibt:

    Hallo!
    Ich würde euch gern auch auf eine weitere Alternative zu Dropbox hinweisen: SafeSync. http://de.trendmicro.com/de/products/personal/safesync-solution/ Habt ihr das schon mal ausprobiert?
    LG Nina

  3. Nina von SafeSync schreibt:

    Oje… Nun gut, der Testbericht ist auch schon etwas älter. Es hat sich viel getan seit 2010 und wir glauben natürlich daran, dass wir SafeSync wesentlich verbessert haben. Wer uns also noch eine Chance geben möchte, kann SafeSync hier einen Monat lang kostenlos ausprobieren: https://reg.trendmicro.com/Terra/ViewPool/SingleOSAEntry.ashx?SN=ZZMJ-1111-1111-1111-1111&PID=OB30&LOCALE=DE

    Gruß,
    Nina

  4. Thomas schreibt:

    @Nina
    Ich hatte damals leider auch diverse Sync-Probleme mit SafeSync. Beispielsweise das reine Löschen von Ordnern über die Weboberfläche war kaum möglich, wenn man viele Daten hatte, da er stets abbrach.

    Beherrscht SafeSync mittlerweile „clientseitige Vorverschlüsselung“ (nicht serverseitig), so wie Crashplan oder Spideroak?

    Läuft es auch unter Linux?

    Zumindest erstes Argument spricht natürlich auch gegen InSync oder Dropbox, weswegen ich sowas auch nur für weniger sensible Daten verwende. Ich möchte nicht, dass durch irgendwelche Gesetze oder technische Lücken meine Daten spontan freiliegen.

    • D. Paper schreibt:

      @ Thomas
      Meinst Du mit ‚clientseitige Verschlüsselung‘, dass der vor dem Senden verwendete Schlüssel den eigenen Rechner nicht verlässt, so wie dies bei Wuala der Fall ist?
      Konkret heisst dies ja, dass niemand, auch nicht die Dienstanbietenden, Zugang zu den Daten herstellen können.
      Ist mir wichtig.

      Deinem letzten Abschnitt stimme ich voll zu.
      Falls Du Dienste weisst, die wie Wuala vorgehen, bin ich froh, davon zu erfahren.

      • Thomas schreibt:

        @D. Paper: Exakt. Wuala ist auch ein Anbieter mit clientseitiger Verschlüsselung.

  5. Nina von SafeSync schreibt:

    @Thomas

    SafeSync benutzt keine „clientseitige Vorverschlüsselung“, sondern verschlüsselt die Daten zweimal: einmal während der Übertragung der Daten mit einer 256-Bit-AES-Verschlüsselung und dann während der Speicherung von Dateien mit der Trend Micro SecureCloud™ Verschlüsselung. Ich weiß, das das in der Regel die Diskussion um den Zugriff auf die SecureCloud Schlüssel nach sich zieht, also gehe ich da glech mal drauf ein: Auf den SecureCloud Key Sever haben nur zwei Personen Zugriff, mit der schönen Berufsbezeichnung „SafeSync Data Center Operation Architects“, und die befinden sich in England. Ansonsten hat niemand Zugriff auf die SecureCloud Schlüssel. Ich gehe also davon aus, dass meine Dateien bei SafeSync sicher sind, zumal sich unser Rechenzentrum in München und nicht in Amerika (wie bei vielen Anbietern üblich) befindet.

    Soweit ich weiß, bedeutet „clientseitige Vorverschlüsselung“ doch auch, dass man keine Möglichkeit mehr hat auf seine Dateien zuzugreifen, wenn man sein Passwort verliert, oder? Da müsste ich auch zweimal drüber nachdenken…

    SafeSync funktioniert leider nicht auf Linux, allerdings kann man auf seine Daten ja trotzdem über den Webbrowser zugreifen – so mache ich es jedenfalls privat: Ich habe SafeSync auf meinem Windws Rechner installiert und greife auf die Daten mit meinem Linux Laptop über meinen Webbrowser zu, wenn ich möchte.

    Gruß,

    Nina

  6. Holger schreibt:

    Hast du noch weitere Informationen darueber ?

  7. Denny schreibt:

    Hallo Kossy,
    vielen Dank für den Tipp. Derzeit nutze ich Dropbox und das Telekom Mediencenter (25GB kostenlos), welches ich als WebDav-Laufwerk eingebunden habe. Gibt es bei Google irgendwelche Beschränkungen, wie Dateigröße des Uploads oder Menge?

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